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Dienstag, 3. Februar 2004
No Doubt
Ein Beamter in der Ubahn. Fels in der Brandung. Selbstzweifel? Sicher nicht. - Könnten Sie ein Stück rücken? Fragen wir. - Wieso? Wozu denn? Sie haben doch zwei Plätze!
Der Hund zu meinen Füßen schüttelt den Kopf und läßt ihn hängen. Der feine Herr bleibt stur und liest selbstgefällig weiter in der ZEIT. Das passt, denke ich, wir setzen uns nach gegenüber und ich schieße ihn ab.

"Add some doubts to your certainties", liest R. dann in der U2 im Berliner Fenster.
"Add some doubts to your search engines", verstehe ich und denke: ein paar Selbstzweifel stünden auch Google nicht schlecht.
Der Hund zu meinen Füßen schüttelt den Kopf und läßt ihn hängen. Der feine Herr bleibt stur und liest selbstgefällig weiter in der ZEIT. Das passt, denke ich, wir setzen uns nach gegenüber und ich schieße ihn ab.

"Add some doubts to your certainties", liest R. dann in der U2 im Berliner Fenster.
"Add some doubts to your search engines", verstehe ich und denke: ein paar Selbstzweifel stünden auch Google nicht schlecht.
Von marcosz, 19:54 Uhr
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Kunststücke
Vom gestrigen Transmediale-Besuch waren die Studenten ja nicht so ganz überzeugt, allerdings wärs wohl besser gewesen wir hätten die Einführung in Medienkunst und Interaktion in der Woche vor der Transmediale gemacht, dann wäre der Zugang einfacher gewesen. Die Diskussion über Kunst heute war jedenfalls richtig gut. Ich ließ sie "Lieblings"-Kunstwerke vorstellen und erzählen, warum ihnen das gefiel und warum es aus ihrer Sicht Kunst war. Vorgestellt wurden: Van Gogh, Rothko, Sagrada Familia, Der Pate, die Ponte Vecchio in Florenz... (Widerspruch gab es bei Dürrenmatts Physiker) :-)
Am Ende hatten wir einen kleinen Kriterienkatalog am Flipchart, der zum weiterdiskutieren anregte...
| Wirkung | Geschichte | Verständnis | (nachhaltige) Beeinflußung | Anregung | Schaffen, Schöpfung | Intention | Referenz | Vielschichtigkeit, Komplexität | Einfachheit, Reduktion | Unterhaltung, Zerstreuung | Andersartigkeit | Handwerk | Material(ität) | Kontext |
Einiges hab ich bestimmt vergessen, aber Schönheit war jedenfalls nicht dabei. Zur Transmediale hab ichs danach dann leider nicht mehr geschafft. Wollte mir doch gerne die Lecture zu Interactive Music for People with Disabilities anhören, aber im Web gibts sicher auch ein Paar Infos. Jetzt muss ich aber wieder los in den Prenzlberg, zum Brainstorming mit S.
Am Ende hatten wir einen kleinen Kriterienkatalog am Flipchart, der zum weiterdiskutieren anregte...
| Wirkung | Geschichte | Verständnis | (nachhaltige) Beeinflußung | Anregung | Schaffen, Schöpfung | Intention | Referenz | Vielschichtigkeit, Komplexität | Einfachheit, Reduktion | Unterhaltung, Zerstreuung | Andersartigkeit | Handwerk | Material(ität) | Kontext |
Einiges hab ich bestimmt vergessen, aber Schönheit war jedenfalls nicht dabei. Zur Transmediale hab ichs danach dann leider nicht mehr geschafft. Wollte mir doch gerne die Lecture zu Interactive Music for People with Disabilities anhören, aber im Web gibts sicher auch ein Paar Infos. Jetzt muss ich aber wieder los in den Prenzlberg, zum Brainstorming mit S.
Von marcosz, 18:36 Uhr
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Montag, 2. Februar 2004
Angereicherte Wirklichkeit
Medienfestivals sind ja doch irgendwie auch eine visuelle Angelegenheit. Deshalb auch an dieser Stelle ein paar Bilder, angefangen mit dem wundersamen Musikinstrument, dass M und ich im MIDI Scrapyard Challenge Workshop gebaut haben.

Die Exhibition war eigentlich eher dürftig dieses Jahr und hätte thematisch besser zum PLAY GLOBAL Thema der letzten Transmediale gepasst. Marsmännchengrünes Licht gabs aber im Kidney Supermarket, wo's Nieren zum Takeaway gab.
Ansonsten gabs viel verschwommenes Rot und eine Menge visuelle Dynamik, die so manchem den Kopf verdrehte.


Die Exhibition war eigentlich eher dürftig dieses Jahr und hätte thematisch besser zum PLAY GLOBAL Thema der letzten Transmediale gepasst. Marsmännchengrünes Licht gabs aber im Kidney Supermarket, wo's Nieren zum Takeaway gab.
Ansonsten gabs viel verschwommenes Rot und eine Menge visuelle Dynamik, die so manchem den Kopf verdrehte.

Von marcosz, 21:03 Uhr
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777
Draussen, über dem Haus der Kulturen der Welt, steht ein satter Mond schon am Nachmittagshimmel. In der Ubahn sitzen drei schöne Frauen, die mit ihren Handies ein Funkdreieck aufzubauen versuchen und der Teppichladen an der Ecke, an der früher Birlik Marketler war, hat jetzt geöffnet.
Mein Kopf fühlt sich an wie ein Wikiweb, in das die Stadt und die Menschen sich hineinschreiben mit vollen Zugriffsrechten. Dreimaldiesieben, jetzt wird geschrieben.
Mein Kopf fühlt sich an wie ein Wikiweb, in das die Stadt und die Menschen sich hineinschreiben mit vollen Zugriffsrechten. Dreimaldiesieben, jetzt wird geschrieben.
Von marcosz, 18:21 Uhr
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Heads of Files
Genug des Inputs für heute. In meinem Notizbuch die Headlines seit Samstag: SPECULATIVE PROGRAMMING | SOCIAL FICTION | CODE | SOFTWARE ART. Umgeben von Screens & Sounds ist ein Sortieren der Gedanken schwer möglich. Also erstmal nach Hause und der Rest wird nachgeliefert...
Von marcosz, 17:25 Uhr
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Sonntag, 1. Februar 2004
Fallhöhe
auf dem nachhauseweg von der transmediale endlich einmal das ende von dangle, dem rotekordelfim gesehn. das licht bleibt aus, die kordel fällt vom himmel. wie lang ist die kordel zu gott?
vom der midi scrapyard challenge zuhause, liegt ein päckchen in in der küche, das von der post beim kiosk unten abgegeben wurde und das r heute mittag dort abgeholt hat. es birgt: ein steckbrett und einen fetten sack mit 1000 elektronik teilen. da kanns eigentlich gleich weiter gehn.
vom der midi scrapyard challenge zuhause, liegt ein päckchen in in der küche, das von der post beim kiosk unten abgegeben wurde und das r heute mittag dort abgeholt hat. es birgt: ein steckbrett und einen fetten sack mit 1000 elektronik teilen. da kanns eigentlich gleich weiter gehn.
Von marcosz, 23:56 Uhr
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Erdbeben
Gerade kommt auf dem Screen vor mir ein ntv-Bericht über ein Erdbeben im Großraum Karlsruhe, gemacht sicher um J zu schocken (oder zu erfreuen), der auch hier auf der Transmediale irgendwo rumrennt und auf der Suche nach einer Frau zu sein scheint. M kommt grade mit zwei Bier und einer Pizza (?), die wir uns auch verdient haben, nach der hervorragenden (erdbebenartigen) Performance mit den Teilnehmern des MIDI Scrapyard Challenge Workshops, der übrigens sehr gut war und im Vergleich mit dem gestrigen Workshop (zu Speculative Programming) mal wieder gezeigt hat, dass die Leute vom Media Lab doch immer etwas mehr "hands on" sind...
Der ntv Bericht macht inzwischen unerträgliche Geräusche und M hat die Pizza gerade alleine gegessen. Wenn ich auch bloggen muss...
Der ntv Bericht macht inzwischen unerträgliche Geräusche und M hat die Pizza gerade alleine gegessen. Wenn ich auch bloggen muss...
Von marcosz, 21:35 Uhr
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Samstag, 31. Januar 2004
Morgen mit Goldrand
Im Osten geht sie zwar auf, aber den Westen vergoldet die Morgensonne verheissungsvoll.


Von marcosz, 09:15 Uhr
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A sort of homecoming.
Nach einer Reihe von Bieren und zwei Cuba Libres bin ich unentschlossen darüber, ob der Abend im Rosis nun zu kurz oder doch gerade lang genug war. Ich gebe mich damit zufrieden, morgen ausgeschlafen zur Transmediale zu gehn. Immerhin, es scheint wärmer geworden zu sein. Nach einem kurzen Sprint zur Bushaltestelle am Ostkreuz kriegen wir noch den N40, der uns in 10 Minuten bis vors McDonalds am Hermannplatz bringt und während R sich was beefiges bestellt, gehe ich kurz aufs Klo. Das (bis auf R) ausschließlich männliche Publikum hängt barflymäßig-einsam an den Tischen, fastfoodkonsumierend. Über allem tönt With or without you. A sort of homecoming, denke ich und langsam gehen wir den Berg hinauf zum Forsthaus.
(Als ich diesen Beitrag poste, stelle ich fest, dass es doch schon 03:32 Uhr ist. Eine Stunde später als ich dachte. Ich sollte doch mal die Uhrzeit auf meinem Handy umstellen und nicht immer der britisch | irischen Zeit hinterhertrauern.)
(Als ich diesen Beitrag poste, stelle ich fest, dass es doch schon 03:32 Uhr ist. Eine Stunde später als ich dachte. Ich sollte doch mal die Uhrzeit auf meinem Handy umstellen und nicht immer der britisch | irischen Zeit hinterhertrauern.)
Von marcosz, 04:21 Uhr
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